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Bewusstsein und Natur bei Kant

Bewusstsein und Natur bei Kant

€ 79,90Preis
inkl. USt |

Vom Subjekt des Denkens zum Objekt der Erkenntnis in der Natur

 

Die revolutionäre Natur- und Bewusstseinsphilosophie des großen Immanuel Kant

 

Mehr Infos:   Inhaltsverzeichnis    Leseprobe: Einleitung

 

Hardcover kaschiert, gerundeter Buchrücken, Klebebindung, mit Leseband

Format: 15,5 x 22 cm, 660 Seiten

Buchpreisbindung

 

2021 beim publiQuation Academic Publishing Verlag veröffentlicht

Auf Wunsch gerne auch signierte Exemplare

Für Kant ist Bewusstsein nicht nur empirisch, sondern auch die logische und formale Voraussetzung einer jeden objektiven Erkenntnis, ist ihm doch alles Sein in der Natur immer nur Bewusst-Sein eines erkennenden Subjekts, deshalb auch die grundlegenden Fragen der Philosophie nach Objektivität, Wirklichkeit und Wahrheit bei sich führt. So ist sein Begriff des Selbstbewusstseins (der Apperzeption) auch fundamentales, durchgängig präsent bleibendes Instrumentarium seiner Transzendental- bzw. Naturphilosophie im Ganzen und berührt dabei unterschiedlichste Themenfelder und Problemstellungen derselben.

 

Obgleich bereits in der Vernunftkritik angelegt, bleibt der Doppelbezug des Selbstbewusstseins dort aber noch deutlich unterbestimmt, weil dessen Objektbezug, mithin die Möglichkeit sinnlicher Anschauung a priori noch nicht begründet wird. Ebenso sind auch die Kategorien bereits dort als Begriffe von objektiver Gültigkeit bewiesen, deren objektive Realität dagegen – also wie deren Gültigkeit in der Erfahrung möglich ist – noch nicht erwiesen. Kant bleibt aber nicht dabei stehen, sondern spinnt seine Reflexion in zahlreichen seiner nachfolgenden Schriften weiter und reicht damit auch die zuvor noch unterbelichtet gebliebenen Voraussetzungen seiner Erkenntnistheorie nach. Weil sich seine originäre Naturphilosophie also nur in der Gesamtschau seines Werkes erschließt, ist es auch Auftrag der vorliegenden Untersuchung, auf Grundlage einer umfassenden Werklektüre, diese bei Kant noch verstreut bleibenden Ergänzungen als kohärente Weiterentwicklungen seines schon in der Vernunftkritik angelegten Begriffs vom Selbstbewusstsein nachzuzeichnen um diese sodann in eine geschlossene, systemische Textform und zuletzt auch auf einen Begriff zu bringen.

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